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  • Heizungsanlagen: Erneuerbare Energien sparen Betriebskosten

    Die Planung einer neuen Heizungsanlage ist Vertrauenssache. Hier gilt die Faustregel, je größer die Anlage ausfällt, umso höher ist das Fehlerpotenzial. Dies macht sich aber meistens erst nach einer mehrmonatigen Betriebsdauer bemerkbar, bloß ist es dann für eine wirtschaftliche Fehlerbehebung zu spät.

    Bei einer Neuplanung muss zuallererst entschieden werden, um welche Art von Heizungsanlage es sich handeln soll. Bei den erneuerbaren Energien steht zur reinen Heizleistungserzeugung die Geothermie zur Verfügung, dies ist Wärme aus dem Erdinneren oder die Solarstrahlung mittels Fotovoltaikmodulen. Bei den steigenden Energiepreisen ist dies eine interessante Alternative. Bei der Erneuerung einer bestehenden Heizung muss vielleicht auf die schon vorhandenen Versorgungsleitungen zurückgegriffen werden, also Gas oder Heizöl. Auch hier kann bei einem sinnvollen Einbau und optimierter Wirtschaftlichkeit eine Menge an Betriebskosten gespart werden.

    Eine weitere Heizungsanlage mit beträchtlichem Zukunftspotenzial ist die Pelletheizung. Da Holz zu den nachwachsenden Rohstoffen gehört ist die Gefahr, dass der Rohstoff eines Tages nicht mehr vorhanden sein wird, eher unwahrscheinlich. Pelletheizungen sind seit 2000 in Skandinavien sehr verbreitet und haben in Kanada schon seit über 30 Jahren ihren festen Platz in der Heizungsindustrie. Sie müssen nicht öfter oder intensiver gewartet werden als Öl- oder Gasheizungen, und der Ascheertrag ist sehr gering: Gerade mal 0,5 % der Pellets müssen als Abfall entsorgt werden. Wer eine neue Pelletheizung mit einer Solaranlage kombiniert, bekommt zudem noch eine staatliche Förderung dazu.

    Eine andere Möglichkeit bei einer Heizungserneuerung ist die Wärmepumpe. Hier wird die niedrige Temperatur der Umgegend komprimiert und in Wärmeenergie umgewandelt. Das Prinzip der Wärmepumpe gleicht dem eines Kühlschrankes: Die kühlere Luft wird über die vorhandenen Heizkörper durch Wärme ersetzt. Dafür sind ein Verdampfer, ein Verdichter, ein Verflüssiger und ein Entspannungsventil nötig. Einige Anbieter haben im Juli 2011 satte Rabatte auf Wärmepumpen zu bieten, diese sind teilweise bis zu 50 % reduziert. Da lohnt sich ein aktueller Vergleich, der ganz einfach online erfolgen kann. Wer sich bisher noch für keine Heizungserneuerung entschließen konnte, hat die Möglichkeit, die unterschiedlichen Angebote kostenfrei zu vergleichen. Eine neue Heizungsanlage hat sich in der Regel nach 8-10 Jahren vollständig amortisiert, hier spielen aber auch die Größe und die Art eine wichtige Rolle.

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